Sonntag, 8. November 2009

Guilin (Part. II) oder: einmal Reisfeld und zurück

Nach 2 Tagen Guilin kehren wir der Stadt den Rücken und machen uns auf, um die Dragon's Backbone Rice Terraces unsicher zu machen. Schon die Busfahrt an sich ist ein Erlebnis, mit einem alten klapprigen Reisebus werden wir über die Bergpässe geschippert und auf halbem Weg nach unten wird doch tatsächlich an einer speziell dafür vorhergesehenen Station halt gemacht, um die Bremsen des Busses wieder abzukühlen. Hier entsteht mein Lieblingsfoto:


Am Fuß der Reiseterrassen werden wir erstmal von einer ganzen Menge an alten chinesischen Frauen belagert, die es alle kaum erwarten können, gegen eine kleine Gebühr unseren Rucksack zu tragen. Das kommt natürlich nicht in Frage, denn da wir in den Terrassen übernachten wollen hat jeder ca. 10 kg Gepäck auf dem Rücken und überhaupt kann man seinen Rucksack ja nicht einfach von jemand anderem. Das wäre eindeutig zu leicht. Auch die Möglichkeit, sich auf einer Art Bambusthron, der von 2 Trägern getragen wird, auf den Berg befördern zu lassen, lässt uns kalt. Zügigen Schrittes entfliehen wir den Trubel am Eingang und nehmen die vor uns liegenden 1000 Höhenmeter in Angriff.


Leider werden wir abends dann doch recht frühzeitig von der hereinbrechenden Nacht überrascht und statt wie geplant bis zum nächstgrößeren Ort zu wandern, beschließen wir uns vorzeitig in einem der vielen Häuser am Wegrand nach einem Nachquartier umzusehen. Da Hauptsaison ist, gestaltet sich das nicht ganz so leicht als erwartet und wir kommen noch in den Genuss einer kurzen Nachtwanderung bevor wir eine annehmbare Unterkunft mit adäquaten Preisen entdecken. Über das Abendessen mit Hühnerkopf und-kralle in der Suppe und einige daraus resultierende Verdauungsstörungen in der Nacht möchte ich an dieser Stelle nicht allzu ausführlich berichten. =)


Zumindest bin ich am nächsten Tag dann doch schon wieder erstaunlich fit und bis zum Nachmittag erleben wir eine faszinierende Wanderung durch die Reisefelder abseits von den Haupttouristenströmen.

Da wir den Bus nach Guilin um eine halbe Stunde verpassen handeln wir mit einem einheimischen "Taxifahrer" einen guten Preis aus, für den er uns in das 1 1/2 h entfernte Guilin zurück fährt. Dort hetzen wir zum Busbahnhof und haben Glück - wir erwischen trotz fortgeschrittener Stunde noch einen Bus nach Yangshuo, unserem nächsten Reiseziel.

Freitag, 30. Oktober 2009

Guilin - die Erste

Unsere erste größere Reise hier in China führt uns in die Provinz Guanxi im Süden des Landes. Dank dem 60 jährigen Staatsjubiläum haben wir zusammen mit 1.3 Milliarden anderen Chinesen Ferien und so starten wir wohlgemut Mittwochnachmittags zum Flughafen, da uns einige der 1.3 Milliarden leider die Zugtickets vor der Nase weggekauft haben. Zum Glück sind Flüge nicht so teuer und sowieso viel bequemer. ;)

In Guilin angekommen ist unsere erste Begegnug mit einem "local" der Taxifahrer, der uns nach zähen Verhandlungen für einen nicht überteuerten Preis vom Flughafen in die Stadt bringt. Als er erfährt, dass wir 'Deutsche sind, begrüft er uns mit einer vor ca. 70 Jahren in unserem Heimatland recht gebräuchlichen Begrüßungsgeste, die ich hier nicht näher ausführen möchte. In der Stadt angekommen haben wir Glück und finden direkt ein Hostel mit noch freien Zimmern, denn es ist spät, wir haben keine Reservierung (sonst ist es ja langweilig) und wegen der allgemeinen Ferienzeit hatten wir doch etwas Sorge, dass Raummangel bestehen könnte.

Den darauffolgenden Tag nutzen wir, um Guilin zu erkunden und den berühmten "Seven Stars National Parc" zu besuchen, der für viele Chinesen ein beliebtes Reiseziel darstellt. Die Stadt an sich wirkt, als habe sich eine Lawine aus Häusern über die unebene Landschaft mit bizarren Karstfelsen ergossen, sodass nur noch die Gipfel der grünen Felsen aus dem Häusermeer heraus ragen. Leider sind die meisten Gipfel in Stadtnähe in chinesischer Manier touristisch hervorragend erschlossen, man muss Eintritt bezahlen, kann Eis und Souvenirs kaufen und kann sogar direkt auf dem Gipfel Fotos mit ausgeliehenen traditioneller Kleidung schießen lassen, die man direkt vor Ort ausgedruckt bekommt. Von unberührter Natur darf hier leider nicht immer die Rede sein.


Abends entdecken wir dann noch im Trubel des Guiliner Nachtlebens die mit abstand hässlichste Straßenlaterne, die ich je gesehen habe. Diese tut dem bunten Lichtermeer am Ufer des Li Rivers aber trotzdem keinen Abbruch.


Quiz: Lang ist es her, aber vielleicht erinnert sich der / die eine oder andere noch an den kleinen Essensquiz (siehe "China macht Spaß"). Ich habe wirklich lang gewartet, aber muss bedauerlicherweise die Mitteilung machen, dass keine richtige Antwort unter den vielen tollen Ideen dabei war. Es handelt sich weder um Rinderpenis noch um Schlangenragout, sondern ganz gewöhnliche Schweinsohren stehen auf der Speisekarte. Das weiße in der Mitte ist der Knorpel, der für die westliche Zunge recht ungewöhnt knorpelig sozusagen schmeckt, von den Chinesen aber dafür umso mehr geschätzt wird. Somit hat mein Vater gewonnen, der mir als einziger telefonisch die richtige Lösung gesagt hat. =)

Sonntag, 18. Oktober 2009

joooaaah, er lebt noch!

Diese Woche haben wir den in Insiderkreisen so genannnten und gefürchteten "Super Thursday" hinter uns gebracht: Morgens unser Fluid Mechanics Midterm Exam geschrieben, nachts um 22 Uhr und zeitlich mit 500 Karlsruher Studenten die Elektronik-Klausur, die uns von der Heimatuni geschickt wurde, danach mit dem Taxi nach Hause und bis 4 Uhr in der Frühe den Design Review I für unser Designprojekt (wir bauen so eine Art Lastenaufzug) an der Uni fertig gemacht. 2 Stunden Schlaf waren dann immerhin noch drin und um halb 7 Uhr ging es dann wieder los in Richtung Uni, um die eben erledigte Aufgabe abzugeben. Wer also der Ansicht ist, wir seien hier nur, um Urlaub zu machen, der täuscht sich zumindest zeitweise gewaltig ;)

Am Samstag ging es dann erstmal sozusagen zur Belohnung zum Frisör, was längst überfällig war. Kopfmassage, Waschen, Schneiden, nochmal Waschen und stylen kostet halsabschneiderische 3€ ;) und dafür, dass sich unser chinesisch-Frisörvokabular auf "kurz" und "lang" beschränkt, kann sich das Ergebnis glaube ich wirklich sehen lassen. Wir haben extra eine vorher/nachher Dokumentation gemacht:


RANDNOTIZ: Leider hatte ich in unserer Urlaubswoche keine Möglichkeit, live von vorderster Front zu berichten (chinesischen Firewalls sei dank). Nachdem wir aber eine richtig tolle Zeit in Guilin und Umgebung hatten, werde ich nachträglich davon ausführlich in den nächsten Tagen berichten.

Montag, 28. September 2009

geschafft!

In den letzten Tagen haben wir uns hier einen Riesenstress gemacht, damit wir noch kurzfristig über die 1-wöchigen Oktoberferien hier in China verreisen können. Jetzt sind unsere Reisepässe endlich im "Exit und Entry" Büro, wo wir unser"Residence Visum" bekommen und wir sind für unsere Reise ausgerüstet mit einer Art temporären Reisepass (andere Leute würden es als Quittung mit angeklebten Passbild bezeichnen). Es kann also los gehen!

Freundlicher Dank an: Mao Zedong für die Staatsgründung am 1.10.49, der uns diese wunderbaren freien Tage ermöglicht hat.

Freitag, 25. September 2009

Brot für die WG

Die meisten Dinge hier in China gefallen mir echt sehr gut oder sind mindestens durchaus akzeptabel. Es gibt aber eine Sache, die geht einfach überhaupt rein gar nicht: Das chinesische Brot (insofern man hier überhaupt noch von Brot reden darf, der deutsche Bäcker möge mir verzeihen). Die chinesische Brotkultur lässt sich vermutlich so in etwa mit der Auswahl an Winterjacken in einem Shop am Rande der Sahara vergleichen: Sie existiert einfach nicht. Es gibt süßen Toast (Kategorie: Superknaschtig), süßen Zopf (extraluftig gebacken) und kleine Sesamweckchen die, man ahnt es kaum, nicht nur superweich sind, sondern auch bappsüß schmecken.

An vieles kann man sich wirklich gewöhnen, doch hier tun wir uns alle schwer. Gottseidank ist Shanghai groß und so haben wir im Laufe der letzten Woche doch tatsächlich einen deutschen Bäcker aufgetan, der uns jetzt einmal in der Woche mit einer Menge an Brot beliefert, die gerade noch so auf unseren Esszimmertisch passt. Das meiste wird eingefroren und die 8 frischen Laugenbrötchen haben zumindest diese Woche nicht einmal das nächste Frühstück, für das sie eigentlich eingeplant waren, erlebt. Wenn man in Deutschland wohnt, kann man die hohe Backkunst der heimischen Bäcker echt gar nicht hoch genug schätzen!

Anbei noch ein schlafender Mann auf seinem Mofa, den ich heute beim Verlassen der Ubahnstation (fototechnisch) erwischt habe =) Die Chinesen sind echt ein fleißiges Völkchen, aber manchmal wird dann doch der ein oder andere vom Schlaf dahin gerafft!

Dienstag, 22. September 2009

Ich geb dem Teil 4 Wochen, Fahrradkauf beim Händler unseres Vertrauens

Weil ich den Eintrag so klasse finde, heute mal ein Gastbeitrag aus dem Blog von meinem Mitreisenden Flo:

Wir haben gerade eben unsere ersten fahrbaren Untersätze in China gekauft. Es handelt sich um 4 himmelblaue Kinderfahrräder der Luxuskategorie! Nach der heutigen Lernsession zogen wir los, um uns Fahrräder zu kaufen. Das war dringend nötig, um in Zukunft "schnell" von der U-Bahn Haltestelle auf den Campus gelangen zu können, wenn wir aus der Downtown zur Uni fahren.

Der Kauf begann mit der kritischen Begutachtung des Angebots des hiesigen Fahrradhändlers. Die Auswahl war groß und die Preisspanne von umgerechnet 17,50€ bis 50€. Wir entschieden uns natürlich prompt für das Modell supergünstig für 17,50€. Und auch diesmal fanden sich wieder schnell 2 Chinesen, die Englisch konnten und uns bei den Verhandlungen halfen. Wir versuchten zuerst, den Preis auf 10€ zu drücken, was der Verkäufer natürlich nicht mitmachen wollte. Nach einigem Hin und Her einigten wir uns dann auf 15,50€ incl Fahrradkorb. Für 50 cent mehr hätten wir auch noch eine Garantie von einem Monat haben können, aber das war uns dann doch zu teuer, da die Sachen ja normalerweise erst nach Ablauf der Garantie kaputtgehen... In Deutschland zumindest...
Wir bekamen also noch die Körbe montiert und Luft auf die Reifen gemacht. Stolz zogen wir los und wollten Richtung Auchan Supermarkt, um Schlösser zu kaufen. Doch nach 20 Metern rächte sich schon die nicht gekaufte Garantie... Svens Kette war gerissen...

Wir also wieder zurück zum Fahrradhändler, der zum Glück die Kette auf "Kulanz" reparierte.


Die gekauften Schlösser sind übrigens 1/5 so viel Wert wie die Räder die damit gesichert werden.
Andi hat zum Wucherpreis von 3,40€ auch einen Helm erstanden, allerdings ist man glaube ich ohne sicherer unterwegs...
Ich sehe schon wir werden eine geile Zeit hier in Shanghai erleben.

Soweit mein Teil zum heutigen Tag, man sieht sich :)

Samstag, 19. September 2009

Mission "TM III": Completed!

Endlich sind wir einen ganz großen Brocken los, der uns die letzten Wochen über ziemlich genervt hat: Wir haben die Technische Mechanik III - Klausur hinter uns gebracht. Die Organisation war ( ganz im Gegensatz zur Klausur an sich) fantastisch, denn an der deutschen Klauser haben nicht nur zeitgleich wir "Deutschchinesen" und ca. 500 deutsche Studenten teilgenommen, sondern auch noch die "Deutschamerikaner" unseres Austauschprogramms: Damit alles zeitlich abläuft schreiben die Amis morgens, die Deutschen Mittags und wir abends.

Das Tolle an der späten Stunde ist, man kann danach gleich feiern gehen. Das lassen wir uns natürlich auch nicht zweimal sagen und so ziehen wir direkt danach zum ersten Mal ins Shanghaier Nachtleben los. Eigentlich sind wir mit ein paar Austauschstudenten im "M2", einem Shanghaier "see and be seen Club" verabredet, aber im Club ist es so voll, dass nicht mehr daran zu denken ist, die anderen zu finden. Das Publikum ist international gemischt, als Europäer ist man auf jeden Fall vom Türsteher immer gerne gesehen, ansonsten gibt es viele besser gekleidete Chinesen. Hier zeigen sich ganz krass die unterschiede der verschiedenen Gesellschaftsschichten in China: Während die meisten Chinesen an unserer Uni meistens eher in ihrem Campus bleiben "was soll ich denn in der Stadt?", sind hier im Club ganz andere Charaktere vertreten. Junge, gutbetuchte Chinesen, die sicherlich nicht zum ersten Mal feiern gehen.

Der Abend oder besser die Nacht ist super, die Atmosphäre prima und der DJ lässt keine Wünsche offen (viel House, gegen später etwas mehr Mainstream, alles englisch) und wir fallen irgendwannmal ziemlich spät dann totmüde bei uns zu Hause ins Bett. Das Bild vom Frühstück am nächsten Mitt..., äh Morgen sei der Beweis dafür, dass wir alles gut überstanden haben =)



Aufgefallen: Dass die Chinesen nicht unbedingt ganz so trinkfest sind, ist kein Marco-Polo Insider-Tipp. Dass es im M2 aber extra Personal gibt, dass die betrunkenen Chinesen freundlich zum Waschbecken der Toilette geleitet wenn es ihnen nun mal nicht mehr so gut geht allerdings schon.

Letzte Chance: Ich will ja wirklich nicht maulen, aber beim untenstehenden Speisenquiz vermisse ich immer noch die richtige Lösung. Kleiner Tipp: Das weiße in der Mitte ist Knorpel (*knusper, knusper*).

Mittwoch, 16. September 2009

spicy

Beim Essen hier in China erleben wir immer wieder die lustigsten Dinge. Wenn wir abends die Zeit haben gehen wir meistens in eines der kleinen Garagenrestaurants hier direkt neben der Uni. Der Bestellvorgang ist immer sehr kreativ - entweder gibt es Bilder, auf die wir zeigen können oder wir bestellen einfach auf gut Glück so in etwa 7 Speisen. Wenn die Karte durchnummeriert ist, wollen wir demnächst auch einfach mal ein paar lustige Zahlenkombinationen wie beispielsweise unsere Geburtsdaten bestellen =) .

Heute haben wir uns allerdings etwas verbestellt. Die Bilder sind etwas schwer zum deuten und im Endeffekt wählen wir 7 Speisen, davon 5 höllisch scharf (wie sich im Nachhinein herausstellt). Scharf heißt in China, 30% der Speise bestehen aus lustigen verschiedenfarbigen Pepperonis, von denen man leider nicht einmal mehr genau sagen kann, ob jetzt die roten oder die grünen mehr im Mund brennen. Grundsätzlich sind wir schon für einigermaßen scharfes Essen gewöhnt, aber wenn man wirklich nur noch feurige Speisen hat, kommt man doch unglaublich ins Schwitzen. Als Randnotiz sei noch bemerkt, dass wir dazu noch zufälligerweise einen Teller mit Schnecken und einen mit einer Art Kutteln erwischt haben. Beides wurde aber von uns allen als sehr lecker eingestuft.

Sonntag, 13. September 2009

Big in Shanghai

Heute morgen kommen wir wie verabredet zu einem Treffen mit einem Vermieter in ein Maklerbüro und dieser ist zwar noch nicht da, dafür liegt aber ein Mietvertrag auf dem Tisch. Wir wollten uns eigentlich nur treffen, um ein paar Details zur Wohung zu klären, aber das Maklerbüro war der Ansicht, wir würden heute schon einen konkreten Mietvertrag abschließen wollen. Jetzt muss schnell gehandelt werden, denn der Vermieter kommt anscheinend von weit her und wäre sicherlich verärgert, wenn der Deal platzt. Die Wohnung um die es geht, ist nicht unser Favorit, liegt aber in der Downtown, ist ordentlich und preislich ok. Außerdem hat sie 4 Zimmer plus Wohnzimmer und das ist für uns das Wichtigste.

Wir haben heute Quiyi, einen chinesischen Studenten aus Karlsruhe dabei, der gerade Urlaub hier zu Hause in Shanghai macht. Dieser erweist sich als unser großer Joker, da er sich gut mit Mietverträgen auskennt und uns alles übersetzen kann. Während der Vermieter noch auf dem Weg zum Büro ist, telefoniert er die anderen beiden Angebote, die wir noch von gestern ausstehen haben, ab. Es ist sehr lustig zu sehen, wie die Angestellten des Maklerbüros (3 davon "bewachen" uns im Büro) sichtlich nervös beim Zuhören werden. Schließlich scheint ihr großer Deal da gerade den Bach herunter zu gehen. Aber auch das scheint in China unter die Kategorie Verhandlungstaktik zu fallen.

Schnell stellt sich allerdings heraus, dass bei unseren anderen beiden Angeboten wieder einige Probleme auftauchen werden und so freuen wir uns schlussendlich doch, dass wir nun schon am Morgen den Mietvertrag abschließen können. Der Vermieter erweist sich als sehr netter alter Herr, der uns bei einigen vertraglichen Dingen sogar etwas entgegen kommt und so klappt der Abschluss ohne Probleme. Trotzdem ist und bleibt es ein komisches Gefühl, eine Unterschrift unter einen Vertrag zu setzen, der nur aus chinesischen Schriftzeichen besteht. Nach 3 Stunden können wir 170m² am Rande von Downtown unser Eigen nennen - yeah!

Die erste Monatsmiete und 2 weitere Mieten Kaution bezahlen wir direkt in bar. Das gibt einen hübsch hohen Geldscheinstapel, da kein Schein in China größer als 100 Yuen (10€ ist). Aus Angst vor Geldfälschungen, so sagt man.


Zum Mittagessen treffen wir uns mit Yi ("1") und Lady Gaga. Die heißt eigentlich Jessie aber ihre Frisur sieht echt ein bisschen wie die von Lady Gaga aus und sie wird uns auch mit diesem Namen vorgestellt (was sie gar nicht so toll findet). Beide sind zwei sehr nette Freundinnen von Quiyi, die uns auch bei der Wohnungsübergabe noch helfen werden. Wir essen heute Speisen aus Hongkong und Macau und ich muss sagen, dass war das leckerste chinesische Essen, das ich bis jetzt hier hatte.


Freitag, 11. September 2009

Wohnungssuche, die Zweite

Der Tag heute ist einfach nur anstrengend. Von früh morgens bis spät abends rennen wir kreuz und quer durch Shanghai von einer Makleragentur zur anderen. Morgens werden wir noch von Kaibo unserem Austauschchinesen unterstützt, mittags sind wir auf uns alleine gestellt. Schnell merken wir, dass die Makler alle die gleiche Masche haben, Wohnungen zu verkaufen. Das Schema sieht in etwa so aus:

1) Die Kuschelphase: Alles scheint möglich zu sein, die schönsten Wohnungen werden gezeigt und ja, der Preis und so - alles kein Problem!
2) Die Problemphase: Plötzlich klappt dieses nicht mehr und da wir die Wohnung nur für 5 Monate wollen, wird das alles natürlich noch viel teurer.
3) Die heiße Phase: Immer dann, wenn man den Eindruck hat, der Deal würde ganz platzen wird noch mal eingelenkt. So passiert es uns mehrmals, dass wir gerade das Büro des Maklers enttäuscht wieder verlassen und an der Türo hält uns der Makler dann doch noch einmal auf. Er teilt uns dann mit, dass es doch noch eine Möglichkeit gäbe, die Wohnung zu bekommen und er würde alles versuchen, um den Vermieter der Wohnung zu unseren Gunsten umzustimmen.

Am Abend verlassen wir das Feld ziemlich geschlagen und ohne konkrete Zusage für eine Wohnung. Zwar haben wir noch drei Termine für den nächsten Tag, aber dennoch bekommt man das Gefühl nicht los, dass das alles viel komplizierter ist und nichts so läuft wie man sich das im Vorfeld vorgestellt hat.

Die Taxifahrer haben hier übrigens eine sehr lustige Sportart entwickelt, ich nenne sie mal vorsichtig Taxi-weit-schieben. Man kann sie an Haltestellen beobachten, wo meist eine ganze Reihe von Taxen warten. Vermutlich aus Benzinspargründen legen die Herren gerne mal selbst Hand an, wenn die Fortbewegung ihres Fahrzeuges um eine kurze Strecke anliegt.

Randnotiz: Beim Quiz unter dem Post "China macht Spaß" hat übrigens noch niemand die richtige Lösung als Kommentar eingetragen - weitere Zusendungen erwünscht!


Dienstag, 8. September 2009

Kuck mal, ein Ausländer!

Das wir hier in Minhang auffallen, steht außer Frage. Tagtäglich bleiben die Blicke der meisten Chinesen um uns herum auf uns haften, wenn wir durch die Straßen schlendern. Meistens zwar eher diskret, manchmal werden wir aber auch einfach nur direkt angegafft. Ich persönlich habe den Eindruck, das liegt daran, dass hier so wenige Ausländer sind.

Heute hat eine Wohnungsbesichtigung von uns die Sache aber auf die Spitze getrieben. Nach viel umherirren und mehr oder weniger vom Erfolg geprägten Versuchen, mit diversem Maklern zu kommunizieren deutet uns eine Angestellt im Büro, wir sollten warten. Tatsächlich fährt nur wenige Minuten später ein für chinesischen Verhältnisse erstaunlich schicker Wagen vor und ein entsprechend gekleideter Fahrer bringt uns in eine Wohngegend ums Eck. Dort führt er uns in die Penthousewohnung eines 6-stöckigen Wohnhauses, wo gerade eine Familie am ausziehen ist. Wir sind definitiv die Attraktion des Tages. Als der kleine Junge der Familie uns sieht, lässt er einen riesigen Schrei los. Dieser stellt sich nicht wie zunächst befürchtet als Entsetzensschrei heraus, sondern als Freundenschrei. Schnell trommelt er seine Geschwister zusammen und Makler sowie ganze Großfamilie führen uns durch die Wohnung.

Witzigerweise sprichen der 13-Jährige Junge und seine kleine Schwester als einzige richtig Englisch und müssen so für uns übersetzen. Das klappt dank einem zusätzlichen Übersetzungscomputer, der einem Gameboy ähnlich sieht und sauteuer ist auch recht gut. Als ich versuche, den Kleinen auf chinesisch zu fragen wie er heißt, zuckt dieser nur resigniert mit den Schultern und meint bedauernd, er würde leider nicht so gut Englisch verstehen... Mist, da muss ich wohl noch an meiner Aussprache arbeiten.

Montag, 7. September 2009

Wohnungssuche, die Erste!

Langsam holt uns hier der Alltag wieder ein. Nicht nur die wichtige Technische-Mechanik Klausur nächsten Freitag klopft leider langsam aber unerbittlich kontinuierlich an die Türe und auch unsere Wohnungssuche will erledigt sein, da wir offiziell Ende der Woche wieder aus dem Studentenwohnheim ausziehen müssen.

Unser Traumdomizil hier in Shanghai ist der Stadtteil Xuhui. Eine relativ Downtown-nahe gegend, von der aus man zwar ein Stück zur Uni fährt, dafür aber schnell in der Innenstadt und am Innnenstadt-Campus unsere Uni ist. Heute haben wir den ersten Termin mit einem freundlichen deutschen Makler, der sich merklich um uns als Kunden bemüht. Steven ist Hamburger, hat BWL studiert und ist vor ein paar Jahren nach Shanghai ausgewandert, weil ihn die Stadt fasziniert. Er füllt eine Marktlücke, indem er chinesischen Wohnung anmietet, sie möbiliert und an ausländische Studenten weitervermietet. Leider kann uns die erste Wohnung wegs einiger Wasserflecken an den Wänden, einem sehr schlecht isolierten Zimmer, das früher wohl mehr so eine Art Wintergarten war und einem leicht siffigen Bad nicht überzeugen. Also geht die Suche für uns zunächst einmal weiter und wir hoffen auf ein neues Angebot von unserem Chinesisch-deutschen Makler, werden uns aber auch noch an anderer Stelle bemühen.

Manchmal sind es ganz banale Dinge, die einen in China zu schaffen machen. So zum Beispiel heute das Mittagessen. Zweimal täglich ins Restaurant zu gehen ist uns zu teuer, die chinesische Wurst noch sehr gewöhnungsbedürftig (schmeckt ein bisschen nach einer Mischung aus Gummibären und viel Zucker) und an einem Hamburgerstand scheitern wir mit unseren Chinesischkenntnissen. Also auf in den Supermarkt, um Wasserkocher und Fertigsuppen, Stäbchen und die tollen chinesischen Chinarestaurant-Löffel zu kaufen. So kommen wir dann schließlich doch noch zu unserer Mahlzeit.

So wie beim Mittagessen ist es hier oft, man möchte etwas erledigen aber es klappt nicht auf Anhieb. Wenn man aber etwas beharrlich ist und sich umorientieren kann, dann kommt man doch in der Regel doch zum Ziel. Nicht zuletzt dank vieler freundlicher, geduldig wartender und helfender Chinesen, wenn man wieder mal einen größeren Kampf mit der chinesischen Sprache ausfechten muss.

NACHTRAG: Die Panoramafotomontage aus Dubai muss hier unbedingt noch erwähnt werden, da sie irgendwie die ganze Stadt auf einen Nenner bringt. Vielen Dank an Sven dafür. Im Hintergrund befindet sich die Dubai Shopping Mall, mit 1200 Geschäften, integrierter Eislaufhalle, einem riesen-Aquarium und jede Menge anderem Pipapo.


Sonntag, 6. September 2009

China macht Spaß

Heute treffen wir zum ersten Mal Kaibo hier in China. Kaibo ist Chinese und war als Teilnehmer des Austauschprogramms mit dem wir gerade unser 5. Semester des Maschinenbaustudiums in China absolvieren das letzte Semester über in Deutschland. Es ist wirklich schön, jemanden zu haben, der deutlich mehr von Land und Sprache versteht als man selbst.

So ist jetzt jeder von uns stolzer Besitzer einer chinesischen SIM-Karte. Wer mich erreichen will, dem sende ich die Nummer gerne auf Anfrage zu. Mit einer Billigvorwahl von hier ("China-Mobil") dürfte das nicht mehr als 3 Cent pro Minute aus Deutschland kosten. Auch hier sind die Handykosten für deutsche Verhältnisse eher mäßig. Wir haben uns für eine Kombination aus Prepaid-Handy und Vertrag entschieden. Das heißt, wir müssen unser Guthaben selber wieder aufladen, aber jeden Monat werden uns 2€ vom Handyguthaben abgebucht. Dafür haben wir 136 freie-SMS (wie soll man die denn je alle schreiben?) und zahlen für Gespräche innerhalb Shanghai den horrenden Betrag von 2Cent /min. Da freut sich der Schwabe. =)

Mein persönlicher Erfolg des Tages ist, dass ich im Chinarestaurant doch tatsächlich ohne Kaibos Hilfe selbständig die Rechnung bestellen konnte. Nachdem ich brav das kurz vorher auswendig gelernte Sätzchen der Kellnerin vorsage, kommt diese doch tatsächlich entgegen aller Befürchtungen statt wie mit irgendeiner neuen exotischen Speise mit der Rechnung an den Tisch - hachwieschön!



Quiz der Woche: Heute Abend hat Kaibo alle Speisen bestellt und wir hatten ganz andere, aber nicht minder leckere Dinge als gestern. Um welches für uns Deutsche etwas ungewohnte Gericht handelt es sich bei der Platte in der Mitte? Die vermutete Lösung einfach unten ins Kommentarfeld zu diesen Blogeintrag eingeben. Wer als erster die richtige Lösung einträgt, bekommt eine der ersten Karten, die ich aus Shanghai schreiben werde.


Samstag, 5. September 2009

Die Mauer muss weg!

Der heutige Eintrag wäre fast an der chinesischen Regierung gescheitert, denn die lässt den Zugriff auf meinen Blog-Dienst Blogspot von China aus nicht zu. Einfach so. Vermutlich liegt das wohl daran, dass Blogs in China relativ gerne genutzt werden, um regierungskritische Töne zu verbreiten (siehe auch: hier). Ähnlich wie auch beim Aufruf von Seiten wie beispielsweise facebook.com erscheint einfach eine Fehlermeldung, die entsprechende Website könne nicht geladen werden. Nach 2 Stunden Recherche und Ausprobieren habe ich aber einen eleganten Weg gefunden, um die "Chinesische Mauer 2.0", wie die landeseigene Firewall auch genannt wird, zu umgehen.

Der heutige Tag wird zum Großteil vom Flug von Dubai nach Shanghai in Anspruch genommen. Die Einreise am Flughafen verläuft trotz strenger H1N1- Kontrollen (alle Reisenden mit Fieber müssen für eine Woche in Quarantäne- schluck!) problemlos und ein Zwei-Mann-Empfangskomitee der Uni bringt uns ins Studentenwohnheim, unsere Unterkunft für die erste Woche. Von hier aus, so der Plan, möchte wir so schnell wie möglich eine schöne 4er-WG finden zwischen Uni und Innenstadt finden.

Das Highlight des Tages ist definitiv unser erstes original chinesisches Abendessen. Das kann man sich in etwa so vorstellen: 4 leicht desorientiert wirkende Europäer, scheinbar die einzigen Ausländer heute Abend auf der Straße, stolpern in ein kleines, gemütlich aussehendes Garagenrestaurant. Dort werden sie von der grinsenden Chefin empfangen und sobald klar ist, dass die Chinesischkenntnisse der Europäer fast nicht einmal als solche bezeichnet werden dürfen kommt die chinesische Hilfsbereitschaft zum Tragen. Gemeinsam mit dem Kellner werden da Speisen aus der Karte, die nur aus Schriftzeichen besteht, empfohlen nach dem Motto: Nehmt nicht das, das ist nicht so gut, nehmt lieber das und: Das ist jetzt genug für euch vier. So etwas erlebt man in Deutschland glaube ich kaum. Am Ende haben wir 4 Teller, eine Art Schweinshaxe mit 3 verschieden Dips, Rippchen mit Sojasauce, einen Gemüseteller aus Kartoffeln, Mais und Brot mit kleinen Fleischstreifen und einen rein vegetarischen Teller vorwiegend mit Gurken, Zwiebeln und einem weiteren mir nicht bekannten aber nicht weniger leckerem Gemüse. Klassisch wird in China das Essen geteilt, d.h. alles kommt auf eine Drehplatte an einem runden Tisch und dort dreht sich jeder die Platte her, die er gerade gerne möchte. Dann kann er sich mit seinen Stäbchen davon etwas nehmen. Das Tolle ist: Jeder bekommt von jedem etwas und das Essen wird zu einer richtig interaktiven Angelegenheit.

Lange Rede kurzer Sinn, das Essen ist sehr lecker und mit 150 Renminbi (ca. 15€) für 4 Personen inkl. Getränke und Tee auch durchaus bezahlbar. =) Und es gibt übrigens ein eigenes Hupen- Verboten Schild in China. Der Nutzen ist allerdings eher beschränkt.



NACHTRAG: Das Benzin ist mit einem Preis von 0,30€ pro Liter übrigens vergleichweise günstig in Dubai.

Freitag, 4. September 2009

Chillen im Hilton

Unsere erste und leider auch schon letzte Zwischenetappe auf dem Weg nach Shanghai führt uns nach Dubai. Nach einer langen Nacht im Flieger kommen meine Mitreisenden Flo, Tobi, Sven und ich relativ erledigt am einem fast gänzlich ausgestorbenen Flughafen an. Im Gebäude ist es äußerst angenehm klimatisiert, dafür lässt sich der erste Schritt wenn man den Flughafen verlässt in etwa so beschreiben, als hätte plötzlich jemand einen überdimensionalen Hochleistungsföhn auf Kommando eingeschaltet. Aber auch das irritiert uns jetzt nicht mehr, denn schließlich wollen wir unbedingt solange es mit 30°C noch einigermaßen kühl ist an den legendären Jumeirah-Beach.

Dort angekommen müssen wir besorgt feststellen, dass für Schatten leider herzlich wenig gesorgt. Lediglich die Badeurlauber im Strandteil, der zum Hilton Hotel gehört, haben eine riesige Auswahl an Liegen und Sonnenschirmen. Auf Anfrage verrät uns ein freundlicher Strandwächter, ja, man könne da auch als Nicht-Hotelgast hin, müsse jedoch "zwei-fünfzig" Dirhem (1 Euro = 5 Dirhem) für den ganzen Tag bezahlen. Wir freuen uns über den wirklich fairen Preis und lassen uns vom Strandwächter zur Rezeption leiten, wo man uns versichert, ja, wir könnten auch die Poolanlage, Duschen, Schließfächer undsoweiterunsofohrt benutzen - super! Erst, als für uns vier Personen der Betrag von 1000 Dirhem verlangt wird, erkennen wir, dass mit "zwei-fünfzig" wohl doch 250 Dirhem gemeint sind und müssen so leider das Feld doch wieder relativ schnell räumen. Nicht, ohne einige Lacher des Personals abzukriegen ;)

Etwas Schatten finden wir schließlich doch noch unter einem alten kleinen Hochsitz für die Badeaufsicht und so können wir uns dann endlich dem Element Wasser voll und ganz zuwenden. Voller Freude über die anstehende dringed notwendige Abkühlung rennen wir über den Strand und ins Wasser hinein und .... bäh! Das Wasser ist (pardon) pisswarm! Darüber täuscht auch das schöne Blau und der feine Sandstrand nicht hinweg.

Trotz allem sind wir noch einige Zeit am Strand, bevor wir uns auf dem Weg in die Stadt machen. Ein netter Hilton-Portier (die Einheimischen hier sind eigentlich fast ausnahmslos alle sehr, sehr freundlich) erlaubt uns, im regelmäßig verkeherenden Hotelbus mit zur Dubai-Mall, einem riesiegen Shoppingcenter zu fahren. Da wir noch eine Dreiviertelstunde warten müssen, dürfen wir uns sogar ins Foyer des klimatisierten Fünfsternehotels setzen - wow! Erst als der Bus gerade kommt, wird der Vorgesetzt des Portiers auf uns aufmerksam und ist über die großzügige Geste seines Angestellten, nun ja, formulieren wir es mal als "not amused". Mit zur Mall dürfer wir trotzdem fahren, aber man versichert uns, dass das eine absolute Ausnahme sei.



Der Rest des Tages, eine Shoppingmall mit 1200 Geschäften, ein hungriger Nachmittag wegen Ramadan (erst Essen ab Sonnenuntergang, das ist so ca. um 18.3oUhr) und eine fantastische Fahrt mit einem Klapperkahn (Zitat Flo: "Schreib ruhig Seelenverkäufer oder arabisches Speedboat") sei nur noch ansatzweise erwähnt.

IN: fetter Sonnenbrand, den ganzen Tag in Wanderschuhen rumschlappen (weil die zu schwer fürs Gepäck waren) und eine kühle Dusche im Flughafenhotel kurz vor dem Abflug nach Shanghai
OUT: Ramadan, gefühlte 300 bis 400 Prozent Luftfeuchtigkeit und Klimaanlagen, die einem nach 40°C Außentemperatur das Blut in den Adern gefrieren lassen


Mittwoch, 2. September 2009

Chaos!

Mit einem anderen Wort kann man den Zustand vor meiner Abreise kaum trefflicher beschreiben. An einem Tag Klausur schreiben, Freunde verabschieden, Kisten packen, Studentenwohnung an den Zwischenmieter übergeben und dann noch nach Hause fahren ist deutlich anstrengender, als ich das erwartet hatte. Wenn es mir jetzt noch gelingen sollte, bis morgen, 21 Uhr am Flughafen in Frankfurt zu sein - mit gepackten Koffern - dann dürfte die erste Hürde für meine China- Reise genommen sein.

Freundlicher Dank: An einen namentlich nicht weiter erwähnten Pharmagroßhandel für die großzügige Leihgabe von vielen äußerst robusten Waren....äh, Umzugskisten.