Am Fuß der Reiseterrassen werden wir erstmal von einer ganzen Menge an alten chinesischen Frauen belagert, die es alle kaum erwarten können, gegen eine kleine Gebühr unseren Rucksack zu tragen. Das kommt natürlich nicht in Frage, denn da wir in den Terrassen übernachten wollen hat jeder ca. 10 kg Gepäck auf dem Rücken und überhaupt kann man seinen Rucksack ja nicht einfach von jemand anderem. Das wäre eindeutig zu leicht. Auch die Möglichkeit, sich auf einer Art Bambusthron, der von 2 Trägern getragen wird, auf den Berg befördern zu lassen, lässt uns kalt. Zügigen Schrittes entfliehen wir den Trubel am Eingang und nehmen die vor uns liegenden 1000 Höhenmeter in Angriff.
Leider werden wir abends dann doch recht frühzeitig von der hereinbrechenden Nacht überrascht und statt wie geplant bis zum nächstgrößeren Ort zu wandern, beschließen wir uns vorzeitig in einem der vielen Häuser am Wegrand nach einem Nachquartier umzusehen. Da Hauptsaison ist, gestaltet sich das nicht ganz so leicht als erwartet und wir kommen noch in den Genuss einer kurzen Nachtwanderung bevor wir eine annehmbare Unterkunft mit adäquaten Preisen entdecken. Über das Abendessen mit Hühnerkopf und-kralle in der Suppe und einige daraus resultierende Verdauungsstörungen in der Nacht möchte ich an dieser Stelle nicht allzu ausführlich berichten. =)
Zumindest bin ich am nächsten Tag dann doch schon wieder erstaunlich fit und bis zum Nachmittag erleben wir eine faszinierende Wanderung durch die Reisefelder abseits von den Haupttouristenströmen.